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Aussichtspunkt auf Vancouver vom Cypress Mountain Park mit Blick über das Meer und Schiffe im Hafen.

Kanada 2025 • Tag 1+2 • 
Fahrt von Stuttgart nach Frankfurt

 und Flug nach Vancouver


Reisedatum 09.07.2025. + 10.07.2025

Tag 1 

Endlich war es soweit, und nach vielen Monaten des Planens und der Vorfreude begann unsere lang ersehnte Reise durch einen Teil des Westens von Kanada. Wir reisten bereits einen Tag früher nach Frankfurt, da unser Flug am nächsten Morgen recht früh ging. Ich hatte ein Hotel in der Nähe des Flughafens gebucht, damit wir es am nächsten Tag nicht so weit hatten. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, lasen wir noch ein wenig und gingen dann zeitig ins Bett.

Tag 2

Um 5:45 Uhr klingelte der Wecker, und nachdem wir uns gerichtet hatten, gingen wir noch zum Frühstück im Hotel. Anschließend holten wir unsere Koffer, checkten aus und fuhren direkt zum Flughafen. Am Terminal 1 angekommen, lief ich mit dem gesamten Gepäck in die Abflughalle, während Tom das Auto zum Holiday Parking Nord brachte. Dort hatte ich bereits vor Monaten einen günstigen Parkplatz für die Zeit unseres Urlaubs gebucht. Vom Parkhaus fuhr er dann mit der S-Bahn zurück zum Flughafen, wo wir uns wieder trafen.

Am Schalter von Air Canada konnten wir unser Gepäck aufgeben, und selbst das Fahrrad wurde problemlos angenommen und separat zum Flugzeug gebracht. Danach machten wir uns auf den Weg zur Sicherheitskontrolle und da überhaupt nichts los war, kamen wir hier sehr schnell durch. Leider hatte unser Flug Verspätung, da die Maschine aus Kanada nicht pünktlich ankam. Wir verbrachten die Zeit am Gate und warteten auf das Boarding. Endlich war es soweit: Wir konnten einsteigen, und kurze Zeit später ging es los.

Recht schnell wurde das Mittagessen serviert; wie immer stand Chicken oder Pasta zur Auswahl.
Der Flug verlief angenehm und ruhig, und ich konnte sogar etwas schlafen. Zwischendurch gab es einen kleinen Snack und Getränke. Da sich jedoch die ganze Zeit Wolken unter uns befanden, war vom Panorama leider nichts zu sehen. Etwa eine Stunde vor der Landung gab es noch einmal eine kleine Mahlzeit und Getränke. Die restliche Zeit bis zur Ankunft verging wie im Flug, und um 11:45 Uhr Ortszeit landeten wir schließlich bei strahlendem Sonnenschein in Vancouver.

Für die Einreise hatte ich bereits alle unsere Daten in die ArriveCAN-App eingetragen. Dadurch mussten wir am Automaten eigentlich nur noch den Pass scannen und ein Foto machen – schon waren wir fertig. Eine wirklich tolle Sache, die ich jedem nur empfehlen kann, denn an den normalen Schaltern herrschte regelrechtes Chaos. Im Anschluss ging es zum Gepäckband, wo wir zuerst alle Koffer holten und danach zum Sperrgepäck, wo Toms Fahrrad bereits stand. Da wir keinen Zeitdruck hatten, holten wir anschließend noch Bargeld am ATM und gönnten uns als Erstes einen Kaffee bei Tim Hortons – die Müdigkeit machte sich mittlerweile deutlich bemerkbar.

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Mietwagenstation, um unser Auto für die nächsten Tage abzuholen. Über Sunny Cars hatten wir einen Pick-up gebucht, damit Toms Fahrrad in der Tasche problemlos transportiert werden konnte. Nach dem Ausfüllen der Unterlagen erhielten wir unser reserviertes Fahrzeug: einen Ford F-150 mit gerade einmal 15.060 Kilometern auf dem Tacho. Gott, war dieses Auto riesig! Mir wurde schon etwas mulmig, wenn ich daran dachte, es alleine fahren zu müssen.

Nachdem wir uns mit allem vertraut gemacht hatten, fuhren wir aus Vancouver hinaus und hielten als Erstes am Cypress Lookout. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick auf Vancouver und den Stanley Park, auch wenn es leider recht diesig war. Da sich inzwischen der Hunger meldete, fuhren wir ein Stück zurück zum The Shed, einem Café, das uns bereits auf der Hinfahrt aufgefallen war. Von dort aus konnten wir noch einmal einen großartigen Blick über die Stadt genießen und etwas Leckeres essen. Gestärkt setzten wir unsere Fahrt über den legendären Sea-to-Sky Highway nach Squamish fort.

Sea-to-Sky Highway – Panoramastraße zwischen Meer & Bergen

Der Sea-to-Sky Highway ist eine der berühmtesten Panoramastraßen Kanadas, gleich nach dem Icefields Parkway in Alberta. Die Route startet am Fährhafen Horseshoe Bay und führt im Norden bis nach Pemberton. Ab dort windet sie sich hinauf in die Coast Mountains und weiter bis nach Lillooet, wo sie als Cariboo Wagon Route weitergeführt wird. Bei der historischen Hat Creek Ranch mündet die Straße schließlich in die Route #97.

Der Verlauf führt zunächst entlang des Pazifiks, ab Squamish dann ins Landesinnere, wo der Highway die Coast Mountains mit den Bergen verbindet. Daher rührt der bezeichnende Name „Sea-to-Sky Highway“ – die Strecke führt tatsächlich von der See zu den Bergen und bietet dabei atemberaubende Naturlandschaften sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

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Mehr über den Sea-to-Sky Highway erfährst du hier.

Auf unserer Fahrt hatten wir immer wieder wunderschöne Ausblicke auf den Howe Sound und die umliegenden Berge. Die Straße schlängelte sich angenehm an den Felsen entlang und war sehr gut zu fahren. In Squamish angekommen, hielten wir zunächst an einem SIM-Shop, da ich noch eine Karte brauchte. Anschließend fuhren wir noch zum Einkaufen und danach direkt zu unserer Unterkunft.

Für die ersten Nächte hatte ich das Squamish Adventure Inn Hostel gebucht – eine wirklich schöne Unterkunft. Nachdem wir uns angemeldet hatten, zeigte man uns alles, und wir konnten unser Zimmer beziehen. Dort räumten wir gleich unsere Taschen aus, erfrischten uns und machten uns dann auf den Weg ins The Locavore Bar & Grill“, wo wir Freunde von uns trafen. Sie waren mit ein Grund, weshalb wir unsere Tour dieses Jahr hier starteten, denn Tom konnte mit ihnen biken gehen.

Nach dem Essen kehrten wir zurück ins Hostel – mittlerweile waren wir schon über 24 Stunden auf den Beinen und sehr müde.

Unsere Unterkunft in Squamish

Squamish Adventure Inn Hostel

Das Hostel liegt direkt am Sea-to-Sky Highway und nur etwa acht Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. Es gibt sowohl Schlafsäle als auch private Zimmer – wir hatten eines davon. Unser Zimmer war schön groß und sehr sauber.

Die Gemeinschaftsküche ist großzügig und gut ausgestattet. Außerdem gibt es gemütliche Aufenthaltsbereiche drinnen und draußen, direkt am Fluss. Für großes Gepäck stehen separate Aufbewahrungscontainer zur Verfügung, und auch Waschmaschinen sowie Trockner sind vorhanden.

Das Personal ist sehr hilfsbereit und hat viele Insider-Tipps parat. Wer gerne andere Reisende trifft, ist in diesem Hostel auf jeden Fall bestens aufgehoben.

Wir haben pro Nacht 145 CAD bezahlt.

 

Weitere Infos auf der Website

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