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Weite Blumenwiese mit Blick ins Tal und auf die Skipisten von Sun Peaks in British Columbia.

Kanada 2025 • Tag 26 • 
Mountainbiken im    

Sun Peaks Resort


Reisedatum 03.08.2025

Auch heute starteten wir gemütlich in den Tag, denn morgens war es hier oben auf dem Berg noch recht frisch. Nach dem Frühstück liefen wir ins Village, um mir ein Mountainbike auszuleihen, denn ich wollte heute auch den Bikepark testen. Zuerst hatten wir kein Glück, denn bei den ersten beiden Shops war schon alles ausgebucht. Beim dritten Laden hatten wir dann Erfolg und sie hatten noch ein passendes Bike für mich. Es musste nur kurz durchgecheckt werden, was nichts ausmachte, da wir uns ohnehin noch umziehen mussten.

Auf dem Rückweg zum Camper kauften wir uns gleich noch die Liftkarten für die Sessellifte. Schnell richteten wir uns, liefen wieder zurück zum Bike-Shop, holten das Mountainbike ab – und dann ging es auch schon los.

Im Sun Peaks Bike Park gibt es eine große Auswahl an Strecken, die nach Farben und innerhalb der Farben nochmals nach Schwierigkeitsgrad unterteilt waren. Eine solche Aufteilung hatte ich zuvor noch nirgends gesehen und fand das wirklich gut, auch gerade wenn man die Trails zum ersten Mal fuhr und bereits wusste, worauf man sich einstellen konnte. Am Sessellift angekommen, fuhren wir gleich hinauf und starteten mit einer der leichteren Routen, um das Bike kennenzulernen und ein Gefühl für das Handling zu bekommen.

Meine erste Abfahrt war auf dem Switcheroo, einem flowigen Trail mit vielen Anliegern, kleinen Wellen und flüssigen Kurven und er war perfekt zum Warmwerden. Danach folgten Level Up, Holy Rollers und Might as Well. Jeder dieser Trails hatte seinen ganz eigenen Charakter – mal schnell und flüssig, mal technisch mit kleinen Wurzeln und engen Kurven. Die Abfahrten machten richtig Spaß, und die Trails waren super angelegt und in einem sehr guten Zustand. Es war zum Glück auch nicht viel los und so konnte ich gut mein Tempo fahren.

Gegen Nachmittag machten wir unten im Dorf eine Pause, tranken etwas und genossen die Sonne, bevor es wieder auf den Berg ging. Ich fuhr dann noch zwei weitere Trails: Stella Blue und zum Abschluss noch einmal den Switcheroo. Beide Strecken waren perfekt, um den Tag ausklingen zu lassen – flowig, abwechslungsreich und einfach ein tolles Fahrgefühl.

Am Ende war ich zwar komplett erschöpft, da es doch ordentlich anstrengte, aber ich fühlte mich gleichzeitig richtig happy, weil alles so gut lief und unglaublich viel Spaß machte. Ich beschloss, mein Bike zurückzugeben, während Tom noch einmal auf den Berg fuhr, um einen schwierigeren Trail zu fahren. Später trafen wir uns in einer Bar und stießen auf diesen tollen Tag an. Zurück am Camper grillten wir, doch kurz darauf zog ein Gewitter auf, und wir machten es uns wieder im Camper gemütlich.

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