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Wanderweg zum Ben Lomond mit traumhaftem Blick auf den Lake Wakatipu und die Berge rund um Queenstown

Neuseeland 2026 • Tag 12 •

Wanderung auf dem Ben Lomond
hoch über Queenstown


Reisedatum 24.02.2026

Bob’s Peak in Queenstown

 

Bob’s Peak liegt rund 450 Meter oberhalb von Queenstown und gehört zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Stadt. Die Aussicht von dort oben über Queenstown, den tiefblauen Lake Wakatipu und die umliegende Bergwelt gehört zu den absoluten Highlights und sollte man sich bei einem Aufenthalt in Queenstown nicht entgehen lassen. Hinauf kommt man entweder ganz bequem mit der Skyline Gondola oder zu Fuß über den steilen Tiki Trail.

 

Doch Bob’s Peak ist nicht nur wegen der Aussicht einen Besuch wert. Oben angekommen erwarten dich neben einem Restaurant und einem Café auch verschiedene Aktivitäten. So kannst du zum Beispiel mit dem Luge eine kurvenreiche Strecke hinunterrasen, ähnlich wie bei einer Sommerrodelbahn, oder bei einem rund dreistündigen Zipline Abenteuer über mehrere Seilrutschen durch den Wald sausen.

Auch einige Wanderwege starten hier. Besonders bekannt ist der Ben Lomond Track, der von Bob’s Peak weiter hinauf in die Berge führt.

 

Unser Tipp: Plant für euren Besuch auf Bob’s Peak ausreichend Zeit ein und schaut vorab nach dem Wetter. Bei klarer Sicht ist die Aussicht über Queenstown, den Lake Wakatipu und die umliegenden Berge besonders schön. Wenn ihr mit der Skyline Gondola hinauffahren möchtet, lohnt es sich außerdem, die Tickets vorab online zu buchen, da es vor allem in der Hauptsaison sehr voll werden kann.

Weitere Informationen zur Gondel und zu den verschiedenen Aktivitäten auf Bob’s Peak findest du auf der offiziellen Website von Skyline Queenstown. Informationen zum Queenstown Luge sowie zum Zipline Abenteuer findest du auf den jeweiligen Websites.​​

Der Morgen begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen Himmel. Wir starteten gemütlich in den Tag und nach dem Frühstück packten wir für den Tag alles zusammen. Tom wollte heute an seinem Geburtstag den Bikepark am Bob’s Peak auskundschaften und ich hatte eine Wanderung vor.

 

Nachdem wir fertig waren, liefen wir von unserem Campingplatz zur Gondel, kauften uns Tickets und fuhren nach oben. Da mehr Biker als Wanderer anstanden, war ich zuerst oben und wartete auf Tom. Nachdem er auch angekommen war, trennten sich unsere Wege und ich schaute mich zunächst an der Bergstation um. Hier gab es eine schöne Aussichtsterrasse mit tollem Blick auf Queenstown und den Lake Wakatipu. Es war sehr viel los, aber die meisten fuhren nur mit der Gondel nach oben, um anschließend mit dem Luge zu fahren. Als ich genug gesehen und natürlich auch einige Bilder gemacht hatte, machte ich mich an den Aufstieg zum Gipfel.

Ben Lomond Track ab Bergstation

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Strecke: 11,7 km (Hin- und Rückweg)                                    
Dauer: 5-6 Std.
Höhenmeter: 980 hm
Schwierigkeit: anspruchsvoll, ab dem Saddle deutlich steiler und teilweise felsig
Startpunkt: Bergstation der Skyline Gondola am Bob’s Peak

Highlights: spektakuläre Panoramablicke über Queenstown, den Lake Whakatipu und die umliegende Bergketten

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Tipp: Genügend Wasser und unbedingt Sonnenschutz mitnehmen. Wanderstöcke waren vor allem beim teilweise rutschigen Abstieg über das lose Gestein sehr hilfreich.

An der Bergstation ging es zuerst ein Stück auf dem Skyline Loop Track und an der Gabelung weiter auf den Ben Lomond Track. Der Weg führte zunächst noch relativ gemütlich durch den Wald, bevor sich die Landschaft immer weiter öffnete und ich tolle Ausblicke auf Queenstown, den Lake Wakatipu und die umliegenden Berge hatte. Der Weg war sehr gut ausgebaut und es ging stetig bergauf durch die offene Berglandschaft zum Ben Lomond Saddle auf rund 1.326 Metern Höhe.

Teilweise gab es auch steilere Passagen und ich musste immer mal wieder eine Pause machen. Das war aber nicht schlimm, denn so konnte ich immer wieder die beeindruckende Aussicht genießen. Es war kaum windig und die Sonne schien gnadenlos vom Himmel. Ich hatte mich zwar morgens gut eingecremt, aber mittlerweile hätte ich noch einmal Sonnencreme gebrauchen können. Die hatte ich natürlich vergessen. Am Saddle angekommen, machte ich eine größere Pause. Von hier konnte ich auch den Weg erkennen, der bis zum Ben Lomond Summit führte, und ich beschloss, noch bis ganz nach oben zu gehen.

Ab dem Saddle wurde der Weg deutlich steiler und anspruchsvoller und führte über einen teilweise felsigen Bergkamm immer weiter hinauf Richtung Gipfel. Ich hatte wirklich zu kämpfen, um weiterzukommen, und die Pausen wurden immer häufiger. Immerhin waren vom Ben Lomond Saddle auf 1.326 Metern bis zum Ben Lomond Summit auf 1.748 Metern noch einmal rund 420 Höhenmeter zu bewältigen. Irgendwann hatte ich einfach keine Kraft mehr und da ich alleine unterwegs war, wollte ich auch kein Risiko eingehen. Nach einer kurzen Pause entschied ich mich deshalb doch umzudrehen. Es wären nur noch etwa 125 Höhenmeter gewesen, aber die waren mir einfach zu viel. Schade, so kurz davor umzudrehen war schon ärgerlich, aber die Ausblicke von hier auf den Lake Wakatipu, die Remarkables und in Richtung Mount Aspiring National Park entschädigten für einiges.

 

Ich drehte also um und es ging den gleichen Weg zurück Richtung Bob’s Peak, immer mit schönen Blicken auf den See und die Stadt. Durch das lose Gestein war der Weg bergab teilweise sehr rutschig und anstrengend und ich war froh, dass ich meine Stöcke dabeihatte. Trotzdem taten mir irgendwann die Füße richtig weh und ich war froh, als ich wieder am Ben Lomond Saddle ankam. Von hier ging es auf dem gut ausgebauten Weg weiter Richtung Gondel.

 

Etwas irritiert haben mich dann noch die Schilder, denn dort stand, dass man zwei Stunden bis zur Gondel brauchte, obwohl es eigentlich nur noch bergab ging. So lange hatte ich für den Weg bergauf gebraucht. Und tatsächlich war ich wesentlich schneller wieder unten. Dort traf ich Tom und wir überlegten, ob wir oben noch einen Kaffee trinken wollten. Da er mit dem Bike allerdings nicht zum Café kam, entschieden wir uns, uns unten zu treffen. Er mit dem Bike, ich mit der Gondel.

Wir trafen uns bei Anita Gelato, wo wir gestern schon ein leckeres Eis gegessen hatten. Nach der Wanderung hatte ich mir das als Belohnung aber auch wirklich verdient.

 

Die Wanderung hatte es zwar ganz schön in sich, aber für diese Aussicht lohnte sie sich allemal! Solltest du genügend Zeit in Queenstown für eine Ganztageswanderung haben und gerne wandern, dann kann ich dir die Wanderung zum Ben Lomond auf jeden Fall empfehlen.

 

Nachdem wir unser Eis gegessen hatten, ging es direkt zurück zum Campground. Hier setzten wir uns erst einmal gemütlich vor den Camper und genossen einen Kaffee, bevor wir duschen gingen.

Abends grillten wir uns leckeren Lachs und konnten noch draußen essen. Leider wurde es dann doch recht schnell kalt und wir setzten uns in den Camper, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.

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