
Neuseeland 2026 • Tag 13 •
Reiseplanung, Fährbuchung und
Entspannung im Spa in Queenstown
Reisedatum 25.02.2026
Wir schliefen heute sehr lange, denn wir waren beide ziemlich kaputt von gestern und keiner hatte so richtig Lust, etwas zu unternehmen. Das Wetter war wieder sehr schön und wir konnten draußen gemütlich frühstücken.
Gegen später machten wir uns an die Planung der nächsten Tage. Wir überlegten viel und schoben einiges hin und her und hofften jetzt einfach, dass unser Plan aufging. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war, bis auf ab und an mal Regen, eigentlich sehr gut. Das konnte sich hier in Neuseeland aber ziemlich schnell ändern und wenn man zu durchgetaktet war, hatte man leider keinen Spielraum, falls man eine Aktivität nicht wie geplant machen konnte. Ein paar Campgrounds für die nächsten Tage hatte ich gebucht und das gab uns ein bisschen Sicherheit. An den anderen Tagen wollten wir wieder auf Freedom Campgrounds stehen.
Für unseren Aufenthalt im Fiordland buchte ich noch eine Tour auf dem Milford Sound. Dabei stieß ich zum ersten Mal auf Bookme.nz und fand dort ein richtig gutes Angebot für eine Tour bei Pure Milford. Wir zahlten nur 89 NZD pro Person und damit deutlich weniger als regulär. Im Laufe unserer Reise nutzten wir Bookme.nz noch ein paar Mal, denn dort findet man teilweise wirklich gute Angebote für Touren und Aktivitäten. Wenn ihr in Neuseeland etwas Bestimmtes unternehmen möchtet, lohnt es sich auf jeden Fall, dort immer mal wieder nachzuschauen, ob gerade ein gutes Angebot dabei ist.
Wir überlegten auch, wann wir mit der Fähre von der Südinsel auf die Nordinsel fahren wollten. Generell gibt es zwei Fähranbieter, die täglich mehrere Überfahrten zwischen Picton und Wellington anbieten: Bluebridge Ferries und Interislander Ferries.
Wichtig ist, die Tickets rechtzeitig zu buchen, damit man am gewünschten Tag und möglichst auch zur gewünschten Zeit einen Platz bekommt. Besonders wenn man das Wohnmobil mitnehmen möchte, empfiehlt es sich, einige Wochen im Voraus zu buchen. Ich war erstaunt, denn selbst für unsere Überfahrt in etwa drei Wochen waren einige gute Abfahrtszeiten schon ausgebucht. Wir wollten nicht unbedingt nachts oder ganz spät am Abend fahren und entschieden uns letztendlich für Bluebridge Ferries. Hier gab es für unseren Wunschtermin eine günstige Abfahrtszeit und die Tickets kaufte ich direkt online.
Mein Tipp: Wenn ihr zeitlich nicht flexibel seid, kann es sinnvoll sein, einen flexiblen bzw. erstattungsfähigen Tarif zu wählen. Wir hatten das nicht gemacht und sollten später noch merken, dass eine Fährüberfahrt in Neuseeland auch einmal kurzfristig ausfallen kann. Mehr dazu aber an unserem eigentlichen Fährtag.
Nachdem wir die Reiseplanung für die nächsten Tage fertig hatten, beschlossen wir, nicht mehr wandern oder Fahrrad fahren zu gehen, sondern buchten uns einen Slot im The Bathhouse Spa. Hier gab es mehrere Saunen, ein Dampfbad und Pools mit verschiedenen Temperaturen zum Relaxen. Dadurch, dass man sich einen Slot buchen musste, war es auch nicht zu überfüllt und wir verbrachten hier gemütliche 1,5 Stunden.

Im Anschluss liefen wir noch zu McKibbon’s of Royalburn, einem kleinen Supermarkt direkt am Campground, um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Es war ein lokaler Supermarkt mit vielen Delikatessen und sehr gutem Obst und Gemüse. Wir fanden hier Wagyu-Steak, das preislich sogar ging, und entschlossen uns kurzerhand, abends Steak und Brokkoli zu grillen. Dazu gab es leckeren Couscous.
Der Abend war so mild, dass wir noch länger draußen sitzen konnten, und das genossen wir. Später wurde es kühler und wir verzogen uns in den Camper.
