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Blick aus dem Emirates Flugzeugfenster bei Sonnenaufgang über den Wolken auf dem Weg nach Australien

Neuseeland 2026 • Tag 1 - 3 • 
Flug von Frankfurt über Dubai 

und Sydney nach Christchurch  


Reisedatum 13.-15.02.2026

Endlich war es soweit und unsere Reise nach Neuseeland startete. Unser Sohn fuhr uns nach Frankfurt und wir hatten Glück, denn bis auf die Dauerbaustelle bei Pforzheim kamen wir ohne größeren Stau durch. Ich bin wirklich gespannt, wann dort irgendwann mal alles fertig wird.

In Frankfurt angekommen verabschiedeten wir uns und machten uns direkt auf den Weg zum Emirates-Schalter zum Einchecken. Dort gab es leider gleich die ersten kleinen Probleme mit unseren Bikes, denn für das Übergewicht mussten wir nachzahlen. Irgendwie hatte es hier ein Missverständnis mit dem Reisebüro gegeben. Das war natürlich ziemlich ärgerlich, aber am Ende half alles nichts und wir mussten die zusätzlichen Gebühren bezahlen. Nachdem mit der Airline alles geklärt war und Koffer sowie Bikes abgegeben waren, gönnten wir uns erst einmal noch einen kleinen Snack, denn langsam meldete sich der Hunger. Anschließend ging es durch die Sicherheitskontrolle und so schnell war ich dort wirklich noch nie durchgekommen. Dank der neuen 3D-CT-Röntgenscanner mussten wir aus dem Handgepäck nichts mehr ausräumen, was das Ganze deutlich entspannter machte.

Die Zeit bis zum Boarding verbrachten wir gemütlich am Gate. Etwa eine halbe Stunde vor Abflug begann schließlich das Boarding und da wir ziemlich weit hinten im Flugzeug saßen, waren wir mit die Ersten, die einsteigen durften. Trotz des kleinen Ärgers beim Einchecken saßen wir kurze Zeit später glücklich im Emirates-Flieger, richteten uns gemütlich ein und wenig später begann endlich unser großes Abenteuer Richtung Neuseeland.

Der Flug nach Dubai dauerte nur 6,5 Stunden und schon bald gab es etwas zu essen und zu trinken. Leider war das Essen nicht besonders gut, da hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Die restliche Zeit verging dann aber eigentlich recht schnell und zum Glück hatten wir auch einen ziemlich ruhigen Flug.

In Dubai angekommen ging es für uns erst einmal zum Frühstück. Anschließend liefen wir noch etwas durch die riesigen Terminals, um uns die Füße zu vertreten, bevor es auf den zweiten Flug ging. So langsam machte sich die Müdigkeit bemerkbar, aber wir wollten noch ein paar Stunden wach bleiben und erst später schlafen, damit wir besser mit der Zeitverschiebung in Neuseeland klarkommen würden. Immerhin lagen zwölf Stunden zwischen Deutschland und Neuseeland.

Als es langsam Zeit wurde, liefen wir gemütlich zu unserem nächsten Gate und schon bald begann das Boarding. Nachdem alle im Flugzeug ihre Plätze gefunden hatten, wurden wieder die Sicherheitsvideos gezeigt und anschließend startete unser zweiter Flug. Unsere Flugroute führte zunächst schön über Dubai und es war einfach toll, die Stadt einmal von oben zu sehen.

Nachdem wir unsere Reiseflughöhe erreicht hatten, gab es auch bald Mittagessen. Anschließend versuchte ich etwas zu schlafen, was sogar einigermaßen gut funktionierte. Leider war der Flug zwischendurch immer wieder sehr unruhig und es gab starke Turbulenzen, was ich ja überhaupt nicht mag. Irgendwie muss ich aber trotzdem ziemlich gut geschlafen haben, denn den Zwischensnack bekam ich überhaupt nicht mit. Pünktlich zum Frühstück wurde ich wieder wach und dann vergingen die letzten Stunden bis zur Landung in Sydney nach insgesamt rund 14 Stunden tatsächlich wie im Flug.

In Sydney hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt und konnten im Transitbereich bleiben. Währenddessen wurde das Flugzeug betankt und gereinigt, bevor es anschließend wieder an Bord zu unserem letzten Flug ging. Leider gab es beim Abflug ein Problem mit einem anderen Flugzeug, das die Landebahn blockierte, und wir standen rund 20 Minuten auf dem Rollfeld, bevor es endlich losging. Hinter uns stauten sich bereits mehrere Flugzeuge, aber irgendwann setzte sich unsere Maschine dann doch in Bewegung.

Kaum hatten wir wieder unsere Flughöhe erreicht, gab es gleich Frühstück. Zum Glück waren wir mit dem Essen schnell fertig und die Stewardessen hatten bereits alles abgeräumt, denn plötzlich gerieten wir in extrem starke Turbulenzen. Immer wieder ging ein kleines Aufschreien durch das Flugzeug, wenn die Maschine plötzlich ein Stück absackte. Ich war wirklich froh, als es wieder ruhiger wurde. Die letzten Minuten bis zur Landung verliefen dann glücklicherweise ohne weitere Probleme.

Nach weiteren drei Stunden landeten wir schließlich in Christchurch. Es dauerte zwar eine ganze Weile, bis wir das Flugzeug verlassen konnten, aber im Flughafengebäude angekommen waren wir schnell durch die Passkontrolle durch. Direkt danach kamen schon die ersten Verkaufsstände für SIM-Karten, wo ich mir gleich eine kaufte. In mehreren Foren hatte ich gelesen, dass viele Reisende die Spark-Karte empfehlen. Dort gab es unbegrenztes Datenvolumen für 90 Tage für 112 NZD, also umgerechnet etwa 57 Euro. Ich nahm die Karte direkt mit und aktivierte sie gleich vor Ort.

Im Anschluss ging es weiter durch die Immigration. Dort wurde gefragt, ob man Lebensmittel, Wanderausrüstung oder Bikes dabeihatte. Wir hatten in der NZTD App (New Zealand Traveller Declaration) bereits alles ehrlich mit „Ja“ beantwortet und bekamen deshalb einen farbigen Zettel, der bestimmte, in welcher Linie wir uns später mit dem Gepäck anstellen mussten. Weiter ging es zum Gepäckband und die Mountainbikes standen tatsächlich schon bereit, die Koffer kamen nur wenige Minuten später. Anschließend mussten wir in die vorgesehene Kontrolllinie, wo uns noch ein paar Fragen gestellt und die Reifen der Bikes angeschaut wurden. Wir hatten die Bikes und auch unsere Wanderschuhe zuhause sorgfältig gereinigt und somit war alles in Ordnung und wir konnten direkt weiter zur nächsten Station. Dort musste das gesamte Gepäck noch einmal durch den Scanner und dann hatten wir es endlich geschafft.

In der Ankunftshalle holten wir anschließend noch Bargeld am ATM. Während ich beim Gepäck wartete, lief Tom schon einmal nach draußen, um zu schauen, wo die Taxis und Flughafen-Shuttles standen. Da wir so viel Gepäck dabeihatten, brauchten wir ein größeres Fahrzeug. Zum Glück wartete gerade ein freier Shuttle-Service und nachdem alles verstaut war, ging es zu unserem rund 20 Minuten entfernten Apartment in Christchurch.

Die Rezeption war zu dieser Uhrzeit nicht mehr besetzt, allerdings hing dort eine Information, dass man klingeln sollte. Über die Sprechanlage meldete sich eine freundliche Frau, die uns erklärte, wo sich der Safe mit unseren Unterlagen befand und nannte uns direkt auch das Passwort dazu. Mit dem ganzen Gepäck ging es anschließend mit dem Aufzug nach oben in unser Apartment. Dort packten wir nur kurz das Wichtigste aus, machten uns frisch und liefen direkt gegenüber in den Riverside Market, denn langsam meldete sich wieder der Hunger.

Im Riverside Market gab es auf zwei Etagen eine riesige Auswahl an frischen Lebensmitteln, kleinen Imbissständen, Restaurants und Bars. Wir liefen erst eine ganze Weile herum und schauten uns an, welche internationalen Streetfood-Gerichte überall angeboten wurden. Nachdem wir alle Stände angeschaut hatten, entschieden wir uns schließlich für indisches Essen.

Es dauerte zwar eine kleine Weile, bis alles frisch zubereitet war, aber dafür war das Essen wirklich richtig lecker. Mit unseren Tabletts gingen wir nach oben auf die Empore, wo es viele Sitzmöglichkeiten gab. Dort aßen wir gemütlich, beobachteten die anderen Menschen und waren einfach glücklich, endlich hier in Neuseeland angekommen zu sein.

Anschließend liefen wir zurück ins Apartment. Wir waren inzwischen beide völlig müde und wollten eigentlich nur noch schlafen. Todmüde fielen wir schließlich ins Bett und schliefen sofort ein.

Unsere Unterkunft in Christchurch

Quest on Cambridge

Die Studio-Apartements liegen sehr zentral in Christchurch – direkt am Riverside Market und nur wenige Schritte vom Einkaufsviertel entfernt. Unser Apartment war sehr geräumig und mit einem Kingsize-Bett sowie einem eigenen Badezimmer ausgestattet. Besonders praktisch fanden wir die Waschmaschine und den Trockner direkt im Zimmer. Außerdem gab es eine kleine Küchenzeile mit Besteck, auch wenn wir dort selbst nicht gekocht haben. Obwohl wir erst spät ankamen, verlief der Check-in außerhalb der regulären Öffnungszeiten völlig problemlos.

Wir haben für die Nacht 248 NZD bezahlt

 

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