
Neuseeland 2026 • Tag 4 •
Camperübernahme und
erster Großeinkauf
Reisedatum 16.02.2026
Der Wecker klingelte um 8:30 Uhr und ich war überraschend gut ausgeschlafen. Nachdem wir uns gerichtet hatten, gingen wir zuerst zur Rezeption, um uns anzumelden, da gestern Abend niemand mehr da gewesen war. Leider war das Wetter heute ziemlich regnerisch und laut Vorhersage sollte das auch den ganzen Tag so bleiben.
Tom hatte gestern Abend auf dem Weg zum Riverside Market das kleine Westend Stories Café gleich um die Ecke unseres Apartments entdeckt, zu dem wir nun liefen. Dort frühstückten wir erst einmal gemütlich und wirklich sehr lecker, bevor es anschließend wieder zurück ins Apartment ging. Inzwischen war es auch schon Zeit auszuchecken und wir fragten an der Rezeption nach, ob wir unsere Koffer und die Bikes noch dort abstellen könnten. Unser Plan war, mit einem Uber zu McRent zu fahren und später mit dem Camper unser gesamtes Gepäck abzuholen. Das war überhaupt kein Problem und als unser Uber ankam, ging es direkt weiter zu unserem Campervermieter.
Die Fahrt dauerte nur etwa 15 Minuten und dort hieß es erst einmal warten, da noch einige andere Reisende ihre Camper abholen wollten und unser Wohnmobil ebenfalls noch nicht fertig war. So hatten wir noch etwas Zeit für nette Gespräche mit anderen Urlaubern, denn beschleunigen konnten wir die Übergabe ohnehin nicht.
Als wir schließlich an der Reihe waren, gingen wir gemeinsam mit einem Mitarbeiter alle Unterlagen durch. Dank des Online-Check-ins war das schnell erledigt und anschließend konnten wir auch schon unser Wohnmobil besichtigen. Die Einweisung war sehr ausführlich, aber da wir bereits öfter mit einem Camper unterwegs gewesen waren, kannten wir vieles schon.
Unser Camper war noch recht neu und hatte erst 22.350 Kilometer auf dem Tacho. Innen war alles sehr gepflegt, lediglich ein paar kleine Macken waren zu sehen. Außen gab es hinten an der Stoßstange allerdings eine größere Beschädigung, die eher notdürftig repariert worden war. Wir dokumentierten und fotografierten deshalb direkt alles ganz genau. Anschließend ging ich noch meine eigene Übernahme-Checkliste durch und nach knapp zwei Stunden konnten wir endlich losfahren. Für Tom war es natürlich erst einmal wieder eine kleine Umstellung, auf der linken Straßenseite zu fahren, aber das meisterte er problemlos.
Unser erstes Ziel war der Woolworth direkt in der Nähe der Campervermietung. Dort starteten wir unseren ersten Großeinkauf, der erfahrungsgemäß immer etwas länger dauert. Nach rund drei Stunden war der Einkaufswagen schließlich randvoll und wir um einige hundert Dollar ärmer. Die Preise in Neuseeland sind doch spürbar höher als bei uns zuhause, gerade bei frischen Lebensmitteln merkt man das schnell. Dafür hatten wir jetzt aber erst einmal alles Wichtige für die ersten Tage an Bord. Anschließend fuhren wir noch zu einem Baumarkt, wurden dort aber nicht wirklich fündig. Die restlichen Dinge von unserer Einkaufsliste wollten wir deshalb die nächsten Tage noch besorgen.
Danach ging es zurück zu unserem Apartment, wo wir die Bikes und unsere Koffer abholten. Zum Glück hatte unser Camper hinten eine große Heckgarage, sodass wir die Bikekoffer einfach hineinschieben konnten. Auch die restlichen Koffer fanden problemlos ihren Platz.
Mit dem voll beladenen Camper ging es anschließend einmal quer durch Christchurch zu unserem Campground. Nachdem wir uns angemeldet hatten, bezogen wir unseren Platz und begannen erst einmal damit, die Koffer auszupacken und uns im Camper einzurichten. Das nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch als gedacht, aber nach und nach bekam schließlich alles seinen festen Platz.
Zum Abschluss kochten wir uns noch etwas Leckeres, stießen auf unseren Urlaub an und ließen den ersten richtigen Tag in unserem Camper entspannt ausklingen.
Unsere Unterkunft in Christchurch
Tasman Holiday Park
Wir waren zwei Nächte auf dem schön angelegten Tasman Holiday Park. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Die sanitären Anlagen waren groß und sauber, außerdem gab es zwei Dumpstationen mit Frischwasser. Die Stellplätze befinden sich teilweise auf betonierten Flächen oder auf der Wiese, wo auch wir standen. Durch den Regen bildeten sich dort leider große Pfützen, wodurch es schwierig war, den Platz ohne Schäden am Rasen zu verlassen. Die Stellplätze liegen zudem recht nah beieinander, sodass das Ein- und Ausparken bei voller Belegung etwas schwieriger werden kann. Ein großes Einkaufszentrum befindet sich in der Nähe und nur etwa zwei Minuten vom Campingplatz entfernt fahren Busse direkt in die Innenstadt von Christchurch.
Wir haben pro Nacht 74 NZD gezahlt
Weitere Infos auf der Website

