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USA Südwesten 2024 • Tag 15 • 
Weiterfahrt zum Goblin Valley State Park
und zum Capitol Reef National Park
Reisedatum 27.06.2024

Der Tag startete für uns heute mit einem gemütlichen Frühstück. Nachdem alles verstaut, das Abwasser entleert und das Frischwasser aufgefüllt war, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Supermarkt, um unsere Vorräte aufzufüllen. Anschließend verließen wir Moab und fuhren zunächst auf der US-191 in Richtung Norden. Auf der Fahrt hatten wir noch einmal schöne Ausblicke auf die umliegenden roten Felsen und die weite Ebene von Utah.

Nach etwa 30 Meilen (48 Kilometer) erreichten wir die Auffahrt zum Highway 70, einer der Hauptverkehrsstraßen im Westen der USA. Hier veränderte sich die Landschaft merklich: Sie wurde flacher und weniger spektakulär. Wir überquerten den Green River und verließen schließlich bei der Ausfahrt 149 den Highway, um unsere Fahrt auf der Utah State Route 24 weiterzufahren

Während der Weiterfahrt erhielt ich plötzlich eine Warnmeldung auf meinem Handy über mögliche Flashfloods. Unsere Wetter-App zeigte zwei große Gewitter in der Nähe an, und wir waren gespannt, ob wir davon betroffen sein würden. Die Strecke führte uns durch eine weite, offene Landschaft mit flachen Ebenen, während links und rechts gewaltige Gewitter niedergingen.

 

Unser erstes Ziel heute war der Goblin Valley State Park, ein perfekter Zwischenstopp auf dem Weg zum Capitol Reef National Park. Der Park ist berühmt für seine außergewöhnlichen Felsformationen, die an kleine Kobolde oder Pilze erinnern – daher der Name "Goblin Valley". Diese faszinierenden Gesteinsformen sind durch Millionen Jahre Erosion entstanden, bei der Wind und Wasser den weichen Sandstein modelliert haben. Die bizarren Formationen bestehen aus Entrada-Sandstein und leuchten in rötlich-brauner Farbe.

 

Etwa 12 Meilen (19 Kilometer) vor dem Goblin Valley bogen wir von der Utah State Route 24 auf die Goblin Valley Road ab und erreichten bald darauf die Entrance Station mit dem Visitor Center. Da unser America the Beautiful Pass hier nicht gültig war, kauften wir einen Tagespass für 20 USD. Nach der Entrance Station fuhren wir geradeaus weiter und gelangten an eine T-Kreuzung. Rechts führte die Straße zum Campingplatz des Parks, links ging es an der beeindruckenden Felsformation "Three Sisters" vorbei zur Day-Use Area am Goblin Overlook. Von dort hatten wir bereits einen herrlichen Panoramablick ins Tal der Goblins, das sich weit nach Süden erstreckte.

Da es leicht regnete und die Gewitter noch in der Nähe waren, beschlossen wir, zunächst gemütlich einen Kaffee zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Wir nutzten dann eine kleine Regenpause aus, um zu den Goblins hinunterzulaufen. Der Park bietet drei Täler, in denen man die Felsformationen bewundern kann. Während wir im ersten Tal waren, führen zu den anderen beiden Wanderwegen, die wir allerdings nicht erkundeten.

Wege gibt es durch das Labyrinth der Felsen kaum, man kann frei herumlaufen und die kleinen "Goblins" sowie die beeindruckenden Formationen ganz nach Belieben erkunden. Da der Parkplatz oberhalb des Tals liegt, hatten wir unterwegs immer einen guten Orientierungspunkt. Leider fing es wieder zu regnen an, und wir kehrten zurück zum Camper.

Auf der gleichen Strecke, die uns zum Park gebracht hatte, fuhren wir zurück zur Utah State Route 24 und setzten unsere Fahrt in Richtung Fruita fort, wo wir für die Nacht einen Campground gebucht hatten.

Kurz nach dem Park veränderte sich die Landschaft und wir fuhren durch eine weite, offene Wüstenlandschaft. Hinter Hanksville gab es dann wieder sanfte Hügel und teilweise schroffe rote Felswände. Glücklicherweise bewahrheiteten sich die Flashflood-Warnungen nicht, und wir hatten keine Probleme auf der Strecke.

Weiter ging es am Fremont River entlang, und links und rechts von uns tauchten wieder faszinierende Gesteinsformationen auf, während die Landschaft zunehmend grüner wurde. Der Fremont River bildete mit seinem Wasser einen wunderbaren Kontrast zu den roten Felsen.. Hier schien es stark geregnet zu haben, denn auf der Straße lag viel Schlamm, der zum Teil schon zur Seite geräumt worden war. Je näher wir Fruita kamen, desto grüner wurde die Umgebung.

In Fruita angekommen, steuerten wir direkt den Campground an. Zum Glück hatten wir diesen bereits im Voraus gebucht, denn er war vollständig belegt. Kein Wunder, denn die Lage war einfach traumhaft. Überall liefen Deere frei herum und ließen sich von uns überhaupt nicht stören. Nach einem kurzen Spaziergang über den Campground ließen wir den Abend gemütlich am Camper ausklingen.

Hier haben wir übernachtet:

 

Fruita Campground

 

Sehr schöner Platz auf einer großen Wiese mit vielen Obstbäume und andere Bäumen. Große Sites mit Grill, Feuerring und Picknicktisch. Viel Platz zum Nachbarn. Einfache WC und ein Abwasserbecken wo man sein Dreckwasser entsorgen und etwas Frischwasser holen kann sowie eine Dumpstation.

Für die Nacht haben wir 25 USD gezahlt.

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Weitere Infos auf der Webseite 

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